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18.12.2015

Sanierung der KGS Leeste - Schulleiter befürchten Abgänge nach Syke

Rainer Patzelt, Schulleiter der KGS Leeste, schlägt Alarm: "Hier werden durch Gerüchte Fakten geschaffen, die für uns fatal sein können.“ Dabei ist die Sache, eigentlich so gut wie vom Tisch: Für den Antrag der Weyher CDU-Fraktion, während der kompakten Sanierung der KGS die Oberstufe in die Förderschule in der Leester Heide auszugliedern, scheint sich keine politische Mehrheit zu finden. Das konnte nun Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Ergebnis einer nicht-öffentlichen Sitzung des Lenkungsausschusses vor gut einer Woche vermelden. Dabei hatten sich alle anderen Fraktionen gegen den Vorschlag der Christdemokraten ausgesprochen.


Patzelts Problem aber ist damit nicht aus der Welt: Denn er befürchtet, dass viele Eltern ihren Nachwuchs nun nach Syke schicken, weil sie diesen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht an der Förderschule in Melchiorshausen sehen wollen. Auch seine Kirchweyher Direktoren-Kollegin Karin Busch verspürt eine "große Verunsicherung“. Er ergänzt: "Es war fahrlässig, so etwas zu streuen.“

Überhaupt sei der Antrag, gestellt immerhin schon Ende September, seiner Ansicht nach "nicht zur richtigen Zeit“ gekommen. Schließlich sieht dieser vor, dass die Förderschule schon ab dem Schuljahr 2016/2017 KGS-Außenstelle wird, dabei werden im kommenden Jahr ganz sicher noch keine Handwerker mit der 6,5 Millionen Euro teuren, schnelleren Sanierung beginnen. Bis 2019 soll alles fertig sein. "Wir befinden uns erst in der Phase null, der Bestandsaufnahme. Heute kann noch niemand sagen, ob die Räume reichen werden oder nicht“, so Patzelt.

Er geht aber nicht davon aus, dass Arbeiten zeitgleich am gesamten Gebäude laufen werden. Daher könnten Klassenräume "intern verlagert“ werden. Er gibt auch zu bedenken, dass für die Oberstufe kleinere Räume benötigt werden als für die Sekundarstufe I. Da werde man schon fündig. Patzelt ist sich sicher: "Der Unterricht wird regulär laufen können, das haben Beispiele anderer Schulen gezeigt.“

Die Pläne der CDU hätten laut Patzelt etwa 240 Schüler betroffen. Die Jahrgänge elf und zwölf seien da aufgrund übergreifender Kurse zwingend zusammen zu betrachten, eventuell hätte man den 13. Jahrgang noch bei den Überlegungen berücksichtigen müssen. Aber derlei Gedankenspiele kämen seiner Ansicht nach ohnehin zu früh: "Erst sollte die Reihenfolge der Renovierung klar sein.“

Die könnte sogar zusätzlichen Platz schaffen. Rainer Patzelt denkt da an die Schulküche. Die soll - wie schon seit längerer Zeit angedacht - endlich in den sogenannten Hattesohltrakt auf dem hinteren Teil des Schulgeländes verlegt werden. "Ein Fettabscheider ist dort vorsorglich schon eingerichtet worden, und die Küche müsste eh erneuert werden. Das wäre da möglich“, erklärt er. Einiges verspricht er sich zudem davon, dass die Gemeindebibliothek aus der KGS wegzieht. "Danach sieht es ja aus“, sagt er. Auch das würde weitere Raumkapazitäten bringen.

Und bevor auf die Förderschule des Landkreises Diepholz an der Gartenstraße ausgewichen wird, bevorzugt Patzelt eher eine noch engere Kooperation mit den Nachbarn aus Kirchweyhe. "Einige Kollegen sind auch bereits zu uns abgeordnet“, erzählt er. Er könne sich vorstellen, dass untereinander Lösungen für eine "kurzzeitige Überbrückung“ gefunden werden, wenn an der KGS Leeste der Baulärm zu groß wird.

Weiter behandelt wird der CDU-Antrag am 26. Januar im Ausschuss für Schule, Kindertagesstätten und Jugend. So lange wollen Rainer Patzelt und Karin Busch aber nicht warten, um die Gerüchte, ihre Schüler könnten demnächst nach Melchiorshausen entsendet werden, zu zerstreuen.

05.12.2015

Nikolausfahrten mit dem Pingelheini

In meinem vorherigen Beitrag habe ich über die Fahrten von Jan-Harpstedt berichtet, aber auch die Leester Kleinbahn bietet wieder - welche Überraschung - zwei Nikolausfahrten von Leeste nach Thedinghausen an.

Wie in jedem Jahr begrüßt der Pingelheini auch dieses Mal wieder den Nikolaus an Bord. Er hat für alle mitreisenden Kinder ein kleines Geschenk dabei, nimmt sich gern Zeit für die Kleinen und hört sich auch sehr gern ein Lied oder ein Gedicht an.

Fahrkarten gibt es direkt im Zug. Damit die Museumsbahn Ihnen genügend Plätze garantieren kann und der Nikolaus genügend Geschenke dabei hat, ist eine telefonische Buchung zwingend erforderlich.

Los geht es am Sonntag am Bahnhof Leeste um 13:00 und um 15:30 Uhr. Zwischenhalt in Kirchweyhe ist um 13:10 und um 15:40 Uhr, in Sudweyhe um 13;15 und um 15:45 Uhr sowie in Riede um 13:25 und um 15:55 Uhr.

Die Ankunft in Thedinghausen ist um 13:45 bzw. um 16:15 Uhr geplant. Die Rückfahrt beginnt jeweils um 14:15 und um 16:45 Uhr.